Der Verein wurde am 3. Juni 2013 gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen 18 Mitglieder der schon bestehenden Interessengemeinschaft Inselbad und Lechstrand teil.

Am gleichen Tag wurde auch der Vorstand gewählt:

Vorstand am Lech

1. Vorsitzender: Peter Pechtold

Zitat: Es gibt ein, von der Stadt in Auftrag gegebenes, eindeutiges juristisches Gutachten, das Mittel und Wege aufzeigt  den jahrzehntelangen freien Zugang vom Inselbad wiederherzustellen. Wir haben auf dieser Basis einen konkreten Plan, wie wir den Lechstrand  beim Inselbad wieder attraktiv gestalten. Das wollen wir gemeinsam mit der Stadt und möglichst für diese kostenneutral umsetzen. Ein naturnaher, gepflegter Strand ist zeitnah möglich.

2. Vorsitzender: Dr. Hans Ulrich Haase

Zitat: Das Bad entstand aus dem Lech heraus – beide sind untrennbar miteinander verbunden.  Es ist uns ganz wichtig den Lechstrand für unsere Jugend zu erhalten und wieder erlebbar zu machen. Das Zusammenspiel von Freibad und Fluss vermittelt ein Gefühl von Freiheit, Großzügigkeit und Weitblick. Kaum eine Institution wird von so vielen Bevölkerungsgruppen frequentiert und zwar vom Baby, Kleinkind über Schüler, Jugendliche über Familien, Rentner, Behinderte bis zu Sportlern und Vereinen. Integration ist hier greifbar.

Schriftführerin: Doris Baumgartl

Zitat: Der Lechstrand macht das Inselbad einzigartig. Die Kombination Freibad mit Zugang zu einem idyllischen Strand direkt am Lech ist ein Alleinstellungsmerkmal, das bisher noch viel zu  wenig beachtet wird. Das wollen wir ändern. Gerade die überregionale Attraktivität des Inselbades kann so gesteigert werden.

Kassenwart: Thomas Reichenbächer

Zitat: Die bewährte Tradition muss fortbestehen. Die Anziehungskraft des Inselbades mit einem     attraktiven Lechstrand wird sicher langfristig die Einnahmen des Inselbades steigern.

Leiter des Ausschusses Aufkiesung: Erich Schmid

Zitat: Wenn wir die erste Teilfläche aufkiesen, bekommen die Besucher schon mal einen     Vorgeschmack wie schön es ist, direkt am Lech zu liegen.

 

Das Ziel des Fördervereins ist in der Präambel der Satzung festgelegt:

 

Vorstand am Lechstrand-web

Das Landsberger Freibad (Inselbad) liegt unverwechselbar und einmalig auf einer Lechinsel zwischen dem Lech und der früheren Floßgasse. Seine Lage wird auf der Westseite geprägt durch das naturnahe Flussufer mit Kiesschüttungen zwischen Lechwehr und Ende der Floßgasse. Dies und der jahrzehntelange, freie Zugang vom Inselbad zum Lechstrand macht die Besonderheit des Inselbads aus, die gefährdet ist durch die Planung künstlicher Einbauten, aber auch die Schmälerung und Veränderungen des Uferbereichs durch das Ausbleiben der natürlichen Kiesführung im Lech. Die Bewahrung und Pflege dieser naturnahen Flusslandschaft als Umfeld des Inselbades ist das Anliegen des Vereins.

Zweck des Vereines ist die Unterstützung der Stadt Landsberg am Lech und deren zuständigen städtischen Gremien sowie Betrieben bei der Erhaltung und Bewahrung des naturnahen Flussufers beim Inselbad am Lech und der Landschaft nördlich des Lechwehr und der Verwirklichung eines nachhaltigen Konzepts für die Sicherung der Alleinstellungsmerkmale im Zusammenspiel von naturnahem Flussufer und Badebetrieb des Landsberger Inselbads.

Wichtig: Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Zuwendungen an den Verein können daher steuerlich geltend gemacht werden.

Den genauen Wortlaut der Satzung finden Sie hier.

 

Warum engagieren wir uns für den Förderverein und den Lechstrand ?

Natürlich: Wir wollen einen schönen Strand. Aber man kann sich auch besinnen und tiefer gehen. Das Inselbad und der Strand sind für uns untrennbar. Es handelt sich um eine der größten Attraktionen in Landsberg. Viele Städte haben Schwimmbäder, aber wir haben in Landsberg ein Freibad auf einer Insel mit Zugang zu einem Fluss. Das ist absolut einmalig in Bayern und in ganz Deutschland. Die Stadt sollte das wieder schätzen. Sie könnte daraus Kapital schlagen. Sie könnte damit werben.

Es gibt vier Gründe, warum wir uns engagieren ( Dr. Hans Ulrich Haase)

  • Der Lech ist der Ursprung der Stadt. Es hat um die Insel herum begonnen. Die Flößer haben hier angelegt. Hier wurde Holz geschichtet. Das Inselbad ist aus dem Lechstrand entstanden, nicht der Lechstrand aus dem Inselbad. Der Lech war die Erholungsstelle der Landsberger. Sie haben sich an den Strand gelegt. Dann hat man begonnen, ein Bad zu bauen. Der Lechstrand hat historische Bedeutung.
  • Der Lechstrand schafft Gemeinsamkeit aller sozialer Schichten, auch wenn wir nur wenige Monate wunderbares Wetter haben. Es gab vor zwanzig Jahren Tage, da waren 9.000 Gäste in diesem Bad. Das ist inzwischen, warum auch immer, an heißen Tagen auf 6.000 bis 7.000 Besuchern abgesunken; das wäre auch mal ein Diskussionspunkt. Vor allem für die Schüler, für die Jugend, war und ist das Inselbad ein absoluter Kommunikationspunkt.
  • Der dritte Grund ist ein pädagogischer. Ich bin ein Vater und ich wehre mich dagegen, dass wir aus Haftungsgründen alles verschließen. Natürlich muss man die Haftungsfragen beachten. Aber es gibt für Kinder und Jugendliche kaum noch eine andere Möglichkeit, so nah an eine Naturgewalt zu kommen. Man lernt etwas über Wasserfälle und Steine. Bei uns tut man alles immer weg und nirgends darf man hin. Andererseits: Wenn ich diesen Strand freigeben würde, habe ich nur noch Scherben und Abfälle und dann ist Schluss mit lustig.
  • Das Bad bildet eine große ökonomische Chance. Das ist der Stadt in dem desolaten Zustand, in dem sie sich befindet, offenbar nicht ganz klar. Deswegen wollen wir unbedingt helfen. Wir machen das auch, damit die Stadt eine weitere kleine ökonomische Chance bekommt. Man kann auch noch für weitere Attraktionen sorgen, das Erlebnis stärker darstellen.

Dieser Strand steht, mit dem Bad zusammen, für Freiheit, Großzügigkeit und Weitblick. Das hat unsere Jugend ja gar nicht mehr. Wo sollen die denn eigentlich hingehen? Überall stehen Verbotsschilder. Die Erlebniswelt unserer Kinder ist immer mehr eingeschränkt. Also darf ich nicht das Bad teilweise zumachen, ich muss es aufmachen und dafür werben.